In 12 Schritten die eigene Website erstellen – Teil 1: Vorbereitungen

von 8. August 2017Website, WordPress

Du willst deine eigene Website erstellen, weißt allerdings nicht wie? Kein Problem! In dieser Projektreihe schauen wir uns alle wichtigen Punkte an.
Im ersten Teil geht es um wichtige Vorbereitungen.

Eine eigene Website erstellen muss gar nicht so kompliziert sein. In wenigen Schritten hast du eine einfache Website erstellt, um deine Produkte und Dienstleistungen zu promoten, deinen Verein und dich selber vorzustellen, oder in einem Blog von deinen Erlebnissen zu berichten.
Auch eignet sich WordPress für die, die nur ein geringes Budget haben. Mit wie viel du ungefähr rechnen musst, kannst du im Beitrag “Was kostet eine WordPress Website?” nachlesen.

Diese Beitragsreihe soll dir dazu einen Überblick geben und eine Hilfe beim Erstellen deiner eigenen Website sein. Anhand der kurzen Anleitung solltest du schon recht weit kommen.

Doch keine Sorge wenn es nicht klappt. In den kommenden Wochen schauen wir uns die einzelnen Punkte alle nochmals im Detail an. Dieser Beitrag erschien zuerst auf osirius.de.

Eine eigene Website erstellen – gar nicht so schwer

Damit du deine eigene Website erstellen kannst, musst du kein Programmierer sein oder eine spezielle Begabung haben. Wir werden das selbstgehostete WordPress System verwenden, welches zum größten Teil selbsterklärend ist.

Doch hilft es ein paar Fachbegriffe zu lernen. Denn auf diese Wörter wirst du immer wieder stoßen. Dafür kannst du ganz einfach in diesen Artikel reinschauen. Dort habe ich dir die wichtigsten Begriffe aufgeschrieben und erklärt.

Im ersten Teil dieser Beitragsreihe schauen wir uns die Voraussetzungen an und bereiten alles vor, dass wir im nächsten Beitrag dann auch richtig loslegen können.

Ich will jetzt endliche meine eigene Website erstellen!

Das freut mich sehr! Dann will ich dich auch nicht länger aufhalten 😉
Fangen wir gleich mit dem ersten und meiner Meinung nach wichtigsten Punkt an: Dem Ziel deiner Website.

1 – Zielsetzung

Wie schon in früheren Beiträgen geschrieben, ist die Zielsetzung einer der wichtigsten Punkte überhaupt.
Ohne einem klaren Ziel wofür du deine eigene Website erstellen willst, weißt du ja gar nicht, was du da eigentlich erreichen willst!

Folgende zwei Fragen werden dir dabei helfen, ein Ziel zu definieren.

Was willst du mit deiner Website erreichen?

Wichtig ist zu wissen, was willst du eigentlich mit deiner Website erreichen? Was willst du, dass die Besucher auf deiner Internetpräsenz tun?
Dies ist natürlich ein sehr individueller Punkt und für jeden unterschiedlich. Um dir ein paar Ideen zu geben, hier Vorschläge, wie deine Ziele aussehen könnten:

  • Ein gewisses Produkt verkaufen
  • Eine Dienstleistung anbieten
  • Neuen Abonnent für deinen Newsletter bekommen
  • Vorstellung von Verein / Unternehmen / Person
  • Besucher in lokales Geschäft / Restaurant locken

Wer ist deine Zielgruppe?

Auch ist es wichtig deine Zielgruppe genau zu kennen. Besser noch: eine genaue Zielperson zu kennen. Grund dafür ist, dass du nur so in der Lage bist, genau abzuschätzen was die Besucher deiner Website eigentlich wollen.

So solltest du in ihrer Sprache schreiben (Die Sprache selber, “du” oder “Sie”, Umgangston, …), zum richtigen Zeitpunkt neue Artikel online stellen (dann, wenn der Besucher auch online ist), …
Da gibt es viele weitere Punkte, wieso es wichtig ist, deine Zielgruppe zu kennen.

Ich persönlich finde diesen Punkt gar nicht so einfach. Doch hilft es viel, sich darüber Gedanken zu machen.
Deshalb mein Tipp: Lieber ein wenig mehr Zeit damit verbringen, ein Ziel und eine Zielgruppe festzulegen. Das macht es später deutlich einfacher.

Natürlich kann sich das Ziel mit der Zeit auch ändern. Das ist ganz normal, denn du musst dich ja den tatsächlichen Besuchern deiner Website anpassen und auf deren speziellen Wünsche und Fragen eingehen.

Doch um eine erste Version deiner neuen Website zu erstellen, solltest du zumindest eine grobe Richtung wissen.
Hast du ein Ziel vor Augen (am besten wirklich vor Augen, zum Beispiel irgendwo notiert), kannst du zum nächsten Punkt übergehen.

2 – Hosting und Domain

Damit du deine eigene Website erstellen kannst, benötigst du eine Hosting Plattform (oder auch Webhosting) und eine Domain. Das Hosting und die Domain sind quasi das Zuhause deiner Website.
Darum solltest du auf jeden Fall darauf achten, beim Hosting auf hohe Qualität zu setzen. Das kann dir später eine Menge Ärger ersparen (da spreche ich aus Erfahrung 😉 ).
Aber auch die Domain sollte sorgfältig ausgewählt werden.

Voraussetzungen für das Hosting

Damit du WordPress in deinem Hosting Paket installieren kannst, gibt es ein paar Voraussetzungen, die der Anbieter bieten muss.

  • Mindestens PHP-Version 7
  • Mindestens MySQL-Version 5.6
  • Ein Arbeitsspeicher von 32 MB (wobei ich dir mindestens 64 MB oder mehr empfehle)
  • Das Apache Modul “mod_rewrite” (ist zwar keine Voraussetzung, wird aber für “schöne URLs” benötigt)

Die aktuellsten Voraussetzungen kannst du auf der offiziellen Website nachlesen.

Das ist jetzt natürlich sehr technisch und nicht für jeden Verständlich. Darum mache ich es dir nun ganz einfach.

Im Grunde solltest du einfach darauf achten, dass der Hosting Anbieter schon auf seine Website schreibt oder damit wirbt, dass er WordPress unterstützt.
Alle großen und guten Hosting Anbieter geben dies in der Beschreibung des gewünschten Paketes mit an.

Alternativ kannst du auch nach speziellen WordPress-Hosting Paketen Ausschau halten. Diese sind speziell für die Installation von WordPress zusammengestellt und machen es dir dadurch besonders leicht.

Solltest du dir jedoch nicht sicher sein, ob du WordPress in dem gewünschten Paket installieren kannst, hilft auch eine kurze E-Mail an den Support. Die werden dir schnelle Auskunft geben, schließlich wollen sie ja auch etwas verkaufen.

Die besten WordPress Hosting Anbieter

Und damit du auch gar nicht lange suchen musst, hier eine Auswahl von sehr guten Hosting Anbietern, die alle WordPress unterstützen.

  • Host Europe: Mein persönlicher Favorit. Den Dienst von Host Europe nutze ich auch für meine persönlichen Websites. Auch empfehle ich diesen Anbieter gerne an unsere Kunden weiter. Schneller Support und ein einfach zu verstehendes System zeichnen das WebHosting von Host Europe (*) aus. Bei Bestellung über diesen Link bekommst du übrigens ein 10€ Begrüßungsgeschenk! 😉
  • Domainfactory: Ein weiterer Anbieter, von welchem man viel Gutes hört, ist Domainfactory. Persönlich kenne ich deren Leistungen nicht, doch nutzen einige Partner, mit welchen wir zusammenarbeiten, deren Service und sind ebenfalls sehr zufrieden.
  • Strato: Bei Strato (*) handelt es sich ebenfalls um ein guten und sehr bekannten Anbieter von Hosting Paketen. Dieses Unternehmen bietet faire Preise und ist schon seit mehr als 20 Jahren im Geschäft. Ich habe einige Freunde, die auf Strato setzen und damit sehr zufrieden sind.

Grundsätzlich muss gutes Hosting nicht teuer sein. Schon für wenige Euros im Monat, bekommt man eine gute Leistung, die für die meisten Projekte mehr als ausreichend ist.
Lies passend dazu den Artikel “Wie du das beste Hosting für WordPress findest – ohne Fachwissen!“.

Auswahl der passenden Domain

Eine eigene Website erstellen bringt natürlich nur etwas, wenn man diese anschließend auch findet. Darum ist eine Domain der nächste wichtige Punkt.

Es kann durchaus ein wenig aufwendig sein, die passende Domain zu finden. Doch nehm dir dir Zeit und mache dir entsprechende Gedanken, denn du willst die Domain ja nicht alle paar Monate wechseln wollen. Das erzeugt nur Verwirrung bei deinen Lesern und Kunden.

Es gibt verschiedene Strategien, um eine passende Domain auszuwählen. Dieses Thema allein kann einen ganzen Blogbeitrag füllen. Darum schauen wir uns das natürlich auch nochmal ausführlich und im Detail an.

Vorab jedoch schon vier wichtige Tipps für die Auswahl der richtigen Domain:

  • Am besten wählst du eine “.de” oder “.com” Domain aus. Oder natürlich die entsprechende Endung des Landes, in welchem deine Zielgruppe sitzt.
  • Vermeide Umlaute oder Zahlen (wenn möglich).
  • Solltest du eine Domain mit Bindestrich haben, besorg dir auch die entsprechende Domain ohne Bindestrich.
  • Die Domain sollte leicht zu schreiben sein und ohne Probleme zu verstehen sein.

3 – WordPress installieren

Als nächsten Schritt installieren wir WordPress. Dieses System macht es dir unglaublich einfach, deine eigene Website zu erstellen. Was WordPress genau ist, haben wir uns schon in einem anderen Beitrag angeschaut.

Grundsätzlich hast du in den meisten Fällen zwei Möglichkeiten WordPress in deinem Hosting Paket zu installieren.

Über das Backend deines Hosting Paketes

Bei einem guten Hosting Anbieter, der von Anfang an WordPress unterstützt, gibt es meist die Möglichkeit einer “one-click” Installation. Auch wenn es vielleicht ein paar Klicks mehr als nur einen einzigen braucht, ist dies auf jeden Fall die schnellste Methode WordPress zu installieren.

Da dies natürlich bei jedem Anbieter ein wenig anders funktioniert, kann ich dir hier nicht genau beschrieben, wie das geht. Schau am besten in den FAQs deines Anbieters oder frage beim Support nach. Die helfen dir bestimmt weiter!

Manuelle Installation

Die andere Möglichkeit ist die manuelle Installation von WordPress.
Dazu lädst du dir die aktuellste Version von der offiziellen Website herunter und anschließend, via FTP, auf den Server deines Hosting.
Außerdem musst du in deinem Hosting Paket eine Datenbank anlegen und dir die Zugangsdaten dafür notieren.

Nun kannst du deine Domain aufrufen, wo du nur noch den entsprechenden Anweisungen zur Installation, welche dir dort angezeigt werden, folgen musst. Dieser Beitrag erschien zuerst auf osirius.de.

Auch diese Möglichkeit der Installation ist relativ einfach. Wie das genau geht schauen wir uns jedoch nochmals in einem separaten Beitrag an, weil das den Rahmen dieser Übersicht sprengen würde.

Den heutigen Beitrag nochmals zusammengefasst:

  • Setze dir ein Ziel! Was willst du mit deiner Website erreichen? Wer ist deine Zielgruppe?
  • Wähle ein passendes Hosting Paket eines guten Anbieters aus
  • Besorg dir eine einfach zu verstehende Domain, die deine Marke widerspiegelt.
  • Installiere WordPress; Entweder über eine “one-click” Installation bei deinem Hosting Anbieter oder manuell

Nun sind alle Vorbereitungen getroffen. Du hast deine Ziele notiert, dir eine Domain und ein passendes Hosting Paket zugelegt und anschließend WordPress als Basis für die Website installiert.
Das Projekt “eine eigene Website erstellen” kann jetzt endlich richtig losgehen!

Im nächsten Teil schauen wir uns wichtige Grundeinstellungen von WordPress an und außerdem werden wir ein passendes Design für deine Website auswählen.

Schau doch nochmal in ein paar Tagen rein, wenn es den zweiten Teil dieser Projektreihe gibt!

Oder schau dir diese praktische Infografik “In 12 Schritten deine eigene Website erstellen” an.

Hast du Fragen oder Probleme zu den bisherigen Punkten? Lass es mich in den Kommentaren wissen, gerne helfe ich dir weiter!

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Über den Autor

Natha

Natha

Projektmanagement, Webdesign & Entwicklung

Hey, ich bin Natha und der Gründer von osirius. Meine Leidenschaft ist es, dir dabei zu helfen, dein Business voran zu bringen. Außerdem schreibe ich Beiträge für unseren Blog. Lass mich wissen, wenn du eine spezielle Frage hast.
Wenn dir gefällt, was du hier lernst, würde ich mich sehr über einen Kaffee freuen 🙂
Einen wunderschönen Tag wünsche ich dir!

Bildernachweis
Header: Toa Heftiba (Unsplash) CC0 1.0

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